Hermsdorf im Osterzgebirge
 
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  Wandern rund um Seyde

Ausgangspunkt unserer beiden Wanderungen ist das Kriegerdenkmal in Seyde

3. Rund um die Kahle Höhe

Vom Kriegerdenkmal aus gehen wir links die Bergstraße ca. 200 m bergab. An der Straßen-gabelung folgen wir der Rosentalstraße in das Weißbachtal hinab. Kurz vor dem Talgrund biegen wir rechts ab und wandern den Weißbachtalweg in Richtung Schönfeld entlang. Am Ende des Weißbachtalweges erreichen wir die Einmündung der Weißbach in die „Wilde Weißeritz“. Hier stand früher die „Kirstenmühle“.

Um Holz aus den waldreichen Gebirgsregionen in die Städte zu bringen, war die Flößerei das billigste Beförderungsmittel. 1521 wurde die Weißeritzflöße eingerichtet. 1719 wurde zwischen Hermsdorf und Schönfeld eine Schleuse für die Wilde Weißeritz errichtet, die bei Wassermangel das weiterflößen ermöglichen sollte. An der ehemaligen Kirstenmühle sind heute noch die Dämme zu sehen. Die Letzte Weißeritzflößerei fand im April und Mai 1875 statt. Es wurden 12000 m³ Holz nach Dresden gebracht.

Wir überschreiten die Weißeritz und biegen rechts in einen Fahrweg ein. Folgen wir dem Flusslauf stromaufwärts, erreichen wir die Kempenmühle und verlassen nach ca. 100 m über den Bierweg das Tal. Nachdem wir an der Bushaltestelle die Hauptstraße überquert haben, wandern wir ein Stück die „Neue Straße“ entlang. Noch vor beginn des Waldes biegen wir rechts auf den Sandwiesenweg ab, der uns zurück nach Seyde führt. Bergan auf der Bergstraße erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt.

Um die Wanderung abzurunden, kann man noch die „Kahle Höhe“ ersteigen. Ein Rundwanderweg führt zur Höhe hinauf durch eine fast ursprüngliche Steinrücken-landschaft. Eine Schutzhütte lädt zum Genießen des herrlichen Ausblicks ein

4. Auf der alten Zinnstraße

Das Denkmal hinter uns lassend, gehen wir über den Stempelsternweg zum Ortsende von Seyde und leicht bergab durch den Wald zu einer Wegkreuzung. Wir biegen links ab, überqueren die Hauptstraße und befinden uns nach wenigen Metern auf der Zinnbrücke.

Die Zinnbrücke wurde im Jahre 1446 erbaut. Es führte eine Straße von Altenberg - Schellerhau über die Zinnbrücke nach Seyde bis Freiberg. Auf dieser Straße wurde mit Pferdefuhrwerken das Zinnerz von Altenberg nach Freiberg zur Verhüttung gebracht.

Hier beginnt auch der Mühlgraben der Herklotzmühle, die ca. 300 m flussabwärts heute als technisches Denkmal besichtigt werden kann.

Leider ist das genaue Baujahr der Herklotzmühle unbekannt. Sie ist jedoch auf einer Karte aus dem Jahre 1760 schon erwähnt. Vermutlich wurde sie jedoch schon vor der Zinnbrücke, also vor dem Jahre 1446 erbaut. Sie diente lange Zeit als Brettmühle und wird heute durch den „Förderverein Herklotzmühle e. V. als Denkmal gepflegt und kann nach Absprache besichtigt werden.


Überqueren wir die Wilde Weißeritz auf der Zinnbrücke, so biegen wir nach ca. 200 m links in einen Wanderweg ein, der uns oberhalb des Weißeritztals wieder zurück nach Seyde bringt. Am Ende des Weges gehen wir links hinab zur Rehefelder Straße und die Bergstraße hinauf zum Ausgangspunkt.


Zum Vergrößern bitte anklicken

Herklotzmühle
Öffnungszeiten: nur nach Vereinbarung
Fam. Herklotz, Rehefelder Str. 1
01776 Seyde
Tel.:035057/51300

Die an dieser Wanderroute gelegenen Gasthäuser werden Sie gerne als ihre Gäste begrüßen

Uschis Bauernstube in Seyde
Bergstraße, Tel.:51305
Geöffnet: Täglich ab 11.00 Uhr
Dienstags Ruhetag

Herausgeber: Fremdenverkehrsverein Hermsdorf/Erzgebirge

   

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